Diese Aussage ist falsch: „Bereits Studien aus den Jahren 2009 bis 2015 kamen zu dem Schluss, dass für eine globale Elektromobilität ausreichend Batterierohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan und Graphit vorhanden sind [16–19]. Die weltweiten Vorkommen übersteigen den prognostizierten Bedarf meist deutlich, selbst wenn für andere Anwendungsbereiche parallel der Rohstoffbedarf durch mehr Nachfrage weiter steigt.“*

*Fraunhofer ISI (2020): Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Handlungsbedarf, S.13

Die vom United States Geological Survey (USGS) ermittelten Ressourcen sind ein gutes Beispiel. Die Schätzungen der weltweit angegebenen Lithium-Ressourcen sind von 25,5 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 80 Millionen Tonnen im Jahr 2020 angestiegen. Die Reserveschätzung hat sich von 9,9 Millionen Tonnen im Jahr 2010 auf 17 Millionen Tonnen im Jahr 2020 fast verdoppelt.

Es wird deutlich, dass die Lithiumressourcen mit fortschreitender Exploration im Bergbau zunehmen.

vgl. U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries (2010): LITHIUM

LITHIUM – U.S. Geological Survey, Mineral Commodity Summaries (2020): LITHIUM

Darüber hinaus beschäftigt sich die Batterieforschung bereits mit Alternativen ohne oder mit weniger Lithium, die eine größere Energiedichte aufweisen, langlebiger sind und schnelleres Laden ermöglichen.